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Monument de Ninive (Limitierte, nummerierte Sonderausgabe) 985,00 EUR
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Art.Nr.: 978-3-937283-10-4
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Monument de Ninive (Limitierte, nummerierte Sonderausgabe)

Découvert et décrit par M. P. E. Botta. Mesuré et dessiné par M. E. Flandin.

Nachdem Paul Émile Botta (geb. 06.01.1802 in Turin, gest. 29.03.1870 in Achères bei Poissy) 1825 sein Medizinstudium absolvierte, begab er sich auf eine mehrjährige Weltreise und arbeitete als Arzt am Hof des ägyptischen Königs Mehmed Ali. 1842 begann Botta in Mosul (Irak) seine Tätigkeit als Konsul Frankreichs. Diese Stellung nutzte er, um sich intensiv seinem Interesse an den untergegangenen assyrische Städten und der Suche nach wertvollen Altertümern nachzugehen.

Nach seiner Ankunft begann Botta eine Ausgrabung auf dem Tell Kujundschik, unweit östlich von Mosul. Er entdeckte dort Keilschrift-Tontafeln und Reliefbruchstücke. Enttäuscht über die Ausbeute entschloss er sich deshalb im Frühjahr 1843 zu einer anderen Grabung im Dorf Khorsabad, nördlich von Mosul, nicht ahnend, dass er auf Überreste der in der Bibel erwähnten Stadt Ninive gestoßen war. Die Ruinen eines riesigen Palastes, die Botta dort freilegte, hielt er nunmehr irrtümlich für die Stadt Ninive. Es handelte sich aber um den Palast Sargons II. in der von ihm gegründeten Stadt Dur Scharukin.

Weitere Info zu Botta
Der Palast von König Sargon II.
Paul Emile Botta und seine Funde in Khorsabad (1843)

Im Jahre 1842 wurde der Franzose Paul Emile Botta von der französischen Regierung nach Mossul geschickt, um dort in den verheißungsvollen Hügeln von Ninive zu graben. Im Dezember gab es die ersten Spatenstiche in den Ruinen, doch in den ersten sechs Wochen fand Botta sehr wenig. Deswegen war er froh, als ihm die Einwohner von dem Ort Chorsabad berichteten, der zweiundzwandzig Kilometer nördlich lag. Dort waren angeblich behauene Steine zu sehen. Botta begann dort 1843 zu graben. Erst zwei Jahre später stellte er die Arbeiten dort wieder ein.

Dicht unter der Erdoberfläche stieß er auf Mauern eines großen Palastes. Auf der Innenseite der Ziegelwände waren Steinplatten mit eingemeißelten Bildern und Inschriften in Keilschriften angebracht. Bei den Haupteingängen standen riesige, bis 4,8 Meter hohe geflügelte Stiere.

Botta war begeistert. Er stellt weiter Arbeiter ein, um die gemeißelten Steine auf Karren an den Tigris zu bringen. Dort sollten sie nach Frankreich verschifft werden. Als die Steine Paris erreichten, verursachten sie ein wahre Sensation. Das öffentliche Interesse wuchs noch mehr, als sich herausstellt, daß der Palast dem Assyrerkönig Sargon II. (721 - 705 v.Chr.) gehört hatte, der in Jesaja 20,1 erwähnt wird.

In seinen Annalen berichtet Sargon II., Samaria erobert zu haben. Diese hatte sein Vorgänger Salmanasser V. (727 - 722 v.Chr.) drei Jahre lang bis zu seinem Tod am 20. Dezember 722 (oder 18. Januar 721 v.Chr.) belagert. Er berichtet auch über die Einnahme Aschdods, von der in Jesaja 20,1 die Rede ist (Dies ist die einzige Stelle im Alten Testament, die ihn erwähnt. ).

Jes 20,1 "In dem Jahr, in dem der Tartan nach Aschdod kam, als Sargon, der König von Assur, ihn gesandt hatte und er gegen Aschdod kämpfte und es einnahm, ..."

Sargon II., von dem einst viele führende Gelehrte glaubten, es habe ihn nie gegeben, gehört heute zu den assyrischen Königen, über die man am meisten weiß.

Sargon II. (assyrisch "Scharru-ukin" [der Gott hat das Königtum errichtet] war der Stammvater der assyrischen Sargoniden.

Er wurde Nachfolger von Salmanassar V. als er 721 v.Chr. den assyrischen Thron bestieg. Er begründete die Dynastie der Sargoniden.

Er führte ein kriegerisches Leben, weitete sein Herrschaftsgebiet durch Feldzüge nach Syrien, Palästina, Urartu, Medien und Babylonien aus und ließ nach eigenen Plänen die neue Hauptstadt "Dur Scharukkin" (Khorsabad) erbauen.
Auf einem Kriegszug gegen Tabal kam er 705 v.Chr. ums Leben und blieb unbestattet. Sein Sohn Sanherib (705-681 v.Chr.) wurde sein Nachfolger.

Autor: Paul Emile Botta
Limitierte, nummerierte Sonderausgabe (66 Sets) des Neudrucks
Osnabrück 1972 der Ausgabe Paris 1849-1850
Bibliophiler Leder-/Leineneinband mit Bünden und Goldprägung
5 Vols. 4 großformatige Tafelbände gebunden in 1 Band (58 x 40 cm)
1 Textband (29 x 20 cm) in französischer Sprache.
Vols. 1 + 2: Architektur und Skulptur. 171 pl. (1-165 + 6-bis-pl.)
Vols. 3 + 4: Inschriften. 203 pl. (1-183 + 8-bis-, 6-ter- + 6-quater-pl.)
Vol. 5: Text. XI, 361 Seiten.
Neudr. Osnabrück 1972 d. Ausg. Paris 1849-1850 31.05.2006

Diesen Artikel haben wir am Montag, 30. April 2007 in unseren Katalog aufgenommen.


Samstag, 26. Mai 2012 11533799 Zugriffe seit Donnerstag, 15. September 2005
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