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DEADLINE (mit Leseprobe) 14,90 EUR
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Art.Nr.: 978-3900693640
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DEADLINE (mit Leseprobe)

Der junge, außergewöhnlich begabte Mathematikstudent Marc Crawford aus San Francisco, hat mit Hilfe der Einsteinschen Relativitätstheorie eine sensationelle wie makabere Rechenformel entwickelt, mit der er den Todestag eines jeden Menschen exakt vorausberechnen kann. Der junge, außergewöhnlich begabte Mathematikstudent Marc Crawford aus San Francisco, hat mit Hilfe der Einsteinschen Relativitätstheorie eine sensationelle wie makabere Rechenformel entwickelt, mit der er den Todestag eines jeden Menschen exakt vorausberechnen kann.

Allerdings ist sich das junge Genie darüber im Klaren, dass diese Formel niemals an die Öffentlichkeit gelangen darf. Sie ist die gefährlichste Entdeckung, die ein Mensch jemals gemacht hat!

Aber ... Das brillante Rechenwerk wird zur Begierde seines besten Freundes Edgar Douyle, der die einzigartige Formel unbedingt in seinen Besitz bringen will.



"Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein."
Prof. Albert Einstein, 1879-1955, deutsch-amerikanischer Physiker, Nobelpreis 1921


Entstehung des Romans
Eine Idee entwickelt sich in der Regel aus einer Eingebung. Vor vielen Jahren verstarb ein sehr enger Freund. Nach der Trauerfeier, auf dem Weg von der Kapelle zum Grab widmete ich den Grabinschriften beiläufige Aufmerksamkeit. Als ich jedoch bemerkte, dass die Sterbemonate bei der Mehrzahl der Verstorbenen drei Monate vor oder nach den Geburtsmontagen lagen, wusste ich, wie ich versuchen konnte, Karls frühen Tod zu verarbeiten. Sinnsuche ist in erster Linie Suche nach Zusammenhängen. Das menschliche Schicksal erschließt sich nicht rational. Auch Naturwissenschaftler haben hierfür noch keine Formel gefunden. Oder doch? Ich war dabei, einen bisher undenkbaren Zusammenhang herzustellen.

DEADLINE wurde von mir zunächst als Filmstoff entwickelt. Als ich in einer deutschen Zeitung im Jahre 2003 von der Entdeckung eines Buches las, dass hebräische Formeln für die Bestimmung des Todestages enthalten sollte, war ich nicht überrascht. Ich begann aus der Filmvorlage den nun vorliegenden Roman zu schreiben.

Der Leser mag entscheiden, ob er an das Mysterium der Todestagsformel glaubt. Wenn es sie tatsächlich gäbe, wäre es jedoch besser sie bliebe für immer im Verborgenen.

Leseprobe
… Die halbe Nacht saß Marc bei Edgar. Sie redeten über vergangene Zeiten, über gemeinsame Erlebnisse, über seine Schwester Patricia und natürlich über ihre Krankheit und den Tod.

»Edgar«, sagte Marc irgendwann völlig verzweifelt, »ich kann das nicht glauben. Da fliegen wir zum Mond, haben technologisch die unglaublichsten Erfindungen gemacht, können Tiere klonen, senden ein beschriebenes Blatt Papier innerhalb von dreißig Sekunden von Europa nach Asien, e-mailen riesige Datenmengen um die ganze Welt, ersetzen fast den halben Menschen mit Ersatzteilen ... Aber meiner Schwester soll man nicht mehr helfen können? Patricia soll sterben?! Das geht mir nicht in den Kopf. Da läuft was schief. Da ist was falsch … in der Berechnung.«

Edgar sah seinen Freund hilflos an: »Marc, den Tod kann man nicht berechnen. Er ist unberechenbar. Es ist Schicksal. Es ist vorherbestimmt, so schrecklich es auch ist.«
»Vorherbestimmt«, fuhr Marc auf. »Von wem? Zeig mir den Dreckskerl.«
Er ballte die Faust, dass seine Knöchel weiß hervortraten.
Edgar saß zusammengekauert neben ihm. Nach einer langen Pause sagte er:
»Hör mal Marc … Man hat schon so viel über medizinische Wunder gehört. Vielleicht ... vielleicht ist ihre Uhr ja noch gar nicht abgelaufen. Man darf die Hoffnung nie aufgeben. Hörst Du! Alles, nur das nicht.«
»Hoffnung«, Marc spuckte das Wort förmlich aus. »Was ist das schon?«
Es war kurz vor Mitternacht, als Marc sich auf den Weg machte. Er war vollkommen niedergeschlagen und kraftlos. In seinem Inneren spürte er nur noch eine endlose Leere.
Als er in sein Apartment kam, setzte er sich an seinen Computer und schaltete ihn ein. Er tat es eigentlich immer, dieses fast schon mechanische Einschalten des Computers, wenn er nach Hause kam. Aber dieses Mal war es nicht aus reiner Gewohnheit. In diesem Augenblick hatte seine Geste nichts Mechanisches mehr. Er fühlte, dass er mehr in Gang setzen würde als nur ein Gerät.
Der Computer gab ein Knacken von sich. Der Bildschirm flackerte auf. Marc blickte auf eine weiße Fläche. Gedankenverloren starrte er minutenlang darauf.
Vor seinem geistigen Auge sah er Patricia, wie sie ihn anlächelte. Das Bild vermischte sich mit Edgars Stimme. … Den Tod kann man nicht berechnen. Er ist unberechenbar. Es ist Schicksal. Es ist vorherbestimmt … Vielleicht ist ihre Uhr ja noch gar nicht abgelaufen ... Hoffnung nicht aufgeben ... Uhr ... Den Tod kann man nicht berechnen ... vielleicht noch Hoffnung ... Hoffnung ... berechenbar ... Hoffnung ... berechenbar ...
Marc begann wild Patricias Geburtsdatum in den Computer einzutippen.
Das Datum erschien auf der weißen Fläche des Bildschirms: 20.09.1986, 20.09.1986, 20.09.1986, immer und immer wieder. Wie eine Maschine schlug er auf die Tasten ein. 20.09.1986, 20.09.1986 … Als die weiße Fläche vollkommen mit ihrem Geburtsdatum gefüllt war, starrte er gebannt auf den Monitor. Und wieder hörte er Edgars Worte in seinem Kopf.
… Den Tod kann man nicht berechnen. Er ist unberechenbar …
unberechenbar … unberechenbar … unberechenbar …
Seine Augen wurden schmal.
»Aber vielleicht DOCH!«, sagte er laut, und seine Stimme klang auf einmal entschlossen und stark, voller Enthusiasmus, zugleich zornig und aufbegehrend.
Er öffnete eine Excel-Tabelle und schrieb Patricias Geburtsdatum in eine leere Zelle ...

Autor: Katharina Bachmann
Paperback, 208 Seiten

Führen wir nicht mehr!

Diesen Artikel haben wir am Freitag, 11. Mai 2007 in unseren Katalog aufgenommen.


Samstag, 11. Februar 2012 10581547 Zugriffe seit Donnerstag, 15. September 2005
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