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Bruno Paul - Deutsche Raumkunst und Architektur ... 39,00 EUR
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Art.Nr.: 3-7814-0325-4
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Bruno Paul - Deutsche Raumkunst und Architektur ...

zwischen Jugendstil und Moderne

Für die deutsche Raumkunst und Architektur ist Bruno Paul das große Vorbild zw. Jugendstil und Moderne. 1898 trat er als damals bekannter Karikaturist jener Gruppe aufgeschlossener Maler und Architekten in München bei, die Leben und Kunst umfassend reformieren wollte.
Mit unzähligen Entwürfen für Möbel und Kunstgewerbe, die von den "Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk" ausgeführt wurden, trug er prägend zur Entwicklung deutscher Innenarchitektur bei. Gleichzeitig errichtete er repräsentative Ausstellungsbauten, elegante Villen und moderne Geschäftshäuser in ganz Deutschland. Als Leiter der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum in Berlin gehörte er 1907 zu den Gründern des deutschen Werkbundes. 1933 dieses Postens enthoben, arbeitete er bis in 50er Jahre als freier Architekt in Westdeutschland und Berlin.
Seine Bedeutung als Vorbild und Lehrer für die deutsche Moderne binnen fünf Jahrzehnten ist dieser Überblick und WErk gewidmet.

Bruno Paul (* 19. Januar 1874 in Seifhennersdorf, † 17. August 1968 in Berlin) war als Architekt, Karikaturist und Kunsthandwerker ein Wegbereiter des Jugendstils. Er war ein einflussreicher Hochschullehrer und 1907 Mitbegründer des Deutschen Werkbunds.

Von 1892 bis 1894 studierte Bruno Paul Malerei an der Akademie der Künste in Dresden, danach unter Paul Höcker an der Akademie der Schönen Künste in München. 1907 wurde er zum Leiter der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin und 1919 in die Preußische Akademie der Künste berufen. Von 1924 bis 1933 war er Direktor der Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst in Berlin. 1937 wurde er aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges siedelte er nach Düsseldorf über, kehrte aber – als ordentliches Mitglied der Akademie der Künste rehabilitiert – 1957 nach Berlin zurück, wo er 1968 verstarb.

Lebenslauf
1892-94 Malereistudium an der Akademie der Künste, Dresden, Ausbildung in einem Dresdner Baubüro.
1894 Akademie der schönen Künste in München, Malerei bei Paul Höcker, Architektur an der TH München.
1897 Beginn der Mitarbeit als Karikaturist beim "Simplicissimus".
1898 Beginn der Zusammenarbeit mit den 1897 gegründeten "Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk".
1900 Erste internationale Anerkennung: Drei Goldmedaillen auf der Weltausstellung in Paris.
seit 1904 Mehrere prämierte Innengestaltungen; Aufträge der Bayrischen Staatsregierung (u.a. Wartesaal im Nürnberger Hauptbahnhof)
1907-24 Leiter der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin
1907 Mitbegründer des Deutschen Werkbundes
1907-09 Ausstattung von Schiffen des Norddeutschen Lloyd.
1910 Künstlerische Verantwortung für die Deutsche Abteilung auf der Weltausstellung in Brüssel.
1914 Begründung der national orientierten Zeitschrift "Wieland".
1919 Aufnahme in die Preußische Akademie der Künste.
1919 Programmschrift "Erziehung der Künstler an staatlichen Schulen".
1921 Einrichtung eines Baubüros in Köln, in den folgenden Jahren Villenbauten in Köln-Marienburg, Soest, u.a.
1924-33 Leiter der Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst, Berlin.
1928/30 Erstes Berliner Hochhaus für Kathreiner's Malzkaffee.
1928/30 Disch Haus, Köln. Büro- und Geschäftshaus der Hotel-Disch AG.
1929/30 Aula der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
1930/38 Erweiterung des Gerling Verwaltungsgebäudes, Köln.
1933 Bruno Paul legt sein Direktorat an den Vereinigten Staatsschulen nieder; im November in den Ruhestand versetzt.
1937 Ausschluß aus der Preußischen Akademie der Künste.
1938-45 Anonyme Arbeiten für die Deutschen Werkstätten in Dresden-Hellerau, für die Argus-Motorenwerke u.a.
1951 Übersiedelung nach Düsseldorf, Zusammenarbeit mit Gollnow + Sohn. Hinwendung zum Ingenieurbau.
1954 Zum 80. Geburtstag Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.
1955 Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.
1957 Endgültige Rückkehr nach Berlin.
1969 Ehrenurkunde des Bundes Deutscher Architekten der DDR.
1968 Verstorben in Berlin.

Architekt: Bruno Paul
Leinen gebunden mit 395 Seiten
und Schutzumschlag
Format: 22 x 25,5 cm
1. Auflage 1992
Zustand: sehr gutes Exemplar

Vergriffen!


Diesen Artikel haben wir am Montag, 25. Juni 2007 in unseren Katalog aufgenommen.


Samstag, 26. Mai 2012 11534272 Zugriffe seit Donnerstag, 15. September 2005
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