Mr. Wong
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Kleine Cafés, Dorfkneipen, Buchläden verschwinden allmählich. Wer sich darüber beklagt, kann etwas dagegen tun.
von
Matthias IkenDer komplette Artikel unter
www.abendblatt.de/hamburg/article2198141/Mut-zum-Konservativen.htmlSPIEGEL-Online Artikel vom 22.08.2011Amazon - Der unheimliche VerlagDuck dich, Buchbranche: Amazon-Chef Bezos will sein Buchgeschäft zum One-Stop-Shop machen - von der Autorenakquise über den Verlag, Druck und Vertrieb bis zum Verkauf. Allein in diesem Jahr fast 200 Bücher. Es dürfte nur der Anfang sein.von
Frank PatalongDer komplette Artikel unter
www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,780922-2,00.htmlKommentar zum Börsenvereinartikel vom 12.08.2011
Das Leid des Buchhändlers zu Zeiten von Facebook und sonstigen Social medias
Die Masse der Buchhändler, bzw. die Buchhandlungen haben gerade mal zwischen 50 bis 200 m², Umsatz dementsprechend. Dann meint Herr Landau die Buchhändler sollen sich auch noch eine Fangemeinde bei Facebook, Google, Twitter und XINGeling zulegen, respektive potenzielle Kunden sammeln. eBook-Download-Stationen zulegen, 1x monatlich nen Newsletter aussenden, Lesungen u. Vorträge halten. Alle möglichen Verlagsvorschauen, Leseexemplare und sonst noch jeden Abend ein Bündel Bücher mit nach Hause nehmen um auch diese noch querzulesen. TV und Radio hören und Tageszeitungen nach Nachfragenswerten Bücher durchforsten. Scannerblick für all dies inklusive plus fotografisches Gedächtnis und nen IQ 100 TripleAAA+ sollte selbstverständlich sein.
Ein gut gefülltes Bankkonto und jedes Herzeleid zum Wohle der Kunden in sich aufnehmen, ab und zu mal eine Reklamation mit frohgemutem Mallorca-Urlaubswohlfühllächeln überfreundlichst wegstecken, als ob ich die Bratwurst nur von der falschen Seite angebissen hätte.
Gerne lade ich Sie lieber Herr an den Bodensee zu mir ein, ich habe nur 70m²
Sonst noch etwas Herr Landau?
Ach ja, Bücher verkaufen nicht vergessen!
Link zum Artikel vom Börsenblatt vom 12.08.2011
Kommentar zum Börsenvereinartikel vom 27.03.2011Macht das Sortiment etwas falsch im E-Book-Geschäft?
Herr René Kohl, ich konnte leider nicht heraus finden, ob Sie ebenfalls selbstständig sind und sich damit überhaupt qualifizieren um solche Fragen aufzuwerfen?
Schreiben können Sie natürlich so viel Sie möchten, nur wen interessiert es, den Buchhändler anscheinend weniger. Vielleicht haben Sie es in Ihren doch noch recht jungen Lebensjahren schon vergessen oder wissen es noch gar nicht, das Gleiche hat man den Buchhändlern mit dem Einstieg ins Internet + eShops vor fast 10 Jahren schon einmal empfohlen. Da wurden nicht nur massenweise munter-sinnlos mitunter 5-stellige Summen verbraten für dieses scheinbare Geschäft. Bei KNV, Umbreit oder Libri sich nen Shop besorgt, der auch noch zusätzlich schön-happige 60,- Euro + Mwst. und mehr Monatsgebühren kostet.
Und die Performance junger Herr René Kohl?
Ich würde mal sagen so 50-100 Besucher im Monat, aber eher weniger und einige wenige sicherlich mehr. So rechnen sich dann unsere großen Barsortimenter scheinbar freundlich-gesinnt hoch und erreichen dann durchaus zusammen genommen über alle angeschlossenen Shops vielleicht sogar einige 1.000 Besucher am Tag. Da muss aber deswegen noch kein einziger Internetsurfer etwas gekauft haben. Mir konnte auf Anfrage keiner der 3 Barsortimenter sagen, welche Umsätze im Schnitt drin sind, von wegen, dass man mir wenigstens die Anzahl der verkauften Artikel hätte sagen wollen oder nicht dürfen?
Dass alle großen Marktbegleiter um AMAZON meilenweit von dessen Umsätzen weg sind, muss daher nicht mehr weiter erläutert werden. Kann in der Bibliothek vom Börsenblatt jederzeit nachgelesen werden. Warum dann wiederum Geld verbraten, für Digitales?
Jetzt wo sich das Einkaufen im Internet mittlerweile teilweise durchgesetzt hat auf fast alle Branchen, dann nochmals nen virtuellen Hype nachrennen, der eh nur Internet gehandelt werden kann.
Oder möchten Sie Herr Kohl vielleicht mal kurz erklären, wie man die bessere Beratung für ein eBook anbieten könnte, so dass es der geschätzte Kunde dann im Buchladen kauft?
Vorher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, dieser sog. Hype, den im Großen & Ganzen ja nur AMAZON voran treibt um sich auch gleich noch ne ganze Logistikkette einzusparen, wo angeblich diese am Buch nix mehr verdienen.
Es ist mittlerweile wieder eine Rückbesinnung eingetreten, die gerade kleinere Buchhandlungen wieder Mut machen können. Beratung ist wieder gefragt und die großen Buchhandelsketten hatten erstmals seit vielen Jahren einiges weniger an Kundschaft in den letzten Monaten im Jahr 2010 zu konstatieren.
Link zum Artikel vom Börsenblatt vom 27.03.2011
LuuReport Pressemeldung vom 28.03.2011Rettet unsere Buchhandlungen - Rettet unsere Bücher - LuuBooksInternetanbieter liefern uns Millionen Büchern per Mausklick. Die Bequemlichkeit hat einen hohen Preis: Wir entdecken nichts mehr außer unseren eigenen Vorlieben. Ein Hilferuf. Nicole Krauss, FAZ Samstag, 12. März 2011. Unsere Thesen müssen nicht unbedingt so kommen, wie oben beschrieben in diesem doch sehr langen Artikel, die Ihr die Frankfurter Allgemeine Zeitung eingeräumt hat. Immerhin fast eine 3/4 Seite und doch sagt es einiges aus zur Lage der Buchhandlungen - auch für Deutschland. Derzeit sind es noch ca. 3.800 Buchhandlungen deren Hauptgeschäft Bücher verkaufen ist. 2005 waren es noch ca. 6.300 Buchhandlungen in Deutschland, somit haben mind. 5 Buchhandlungen pro Tag dicht gemacht. Gleichzeitig sind die Neuerscheinungen auf derzeit 2010/2011 auf ca. 100.000 neue Publikationen gestiegen!
Hierzu gehören aber auch unzählige Hörbücher, von denen es keine Buchausgaben gibt, die unzähligen Selbstverlage, wie auch die übergroße Masse der namenlosen Kleinverlage.
Mittlerweile ist völlig unabhängig von der Wirtschaftskrise schon im Frühjahr 2009 der Hörbuchmarkt abgestürzt, es gibt auch immer mehr unverkäufliche Titel. Auch große Publikationsverlage drucken in 1. Auflage oftmals nur noch 2.000 Stück. Was sich dann nicht schnell genug dreht, geht sehr schnell an die Ramscher (Jokers, Weltbild uvam.). Als Modernes Antiquariat wird es dann zu Ramschpreisen an die Endkunden verhökert.
Und in Deutschland wird im Gegensatz zu anderen europ. Ländern noch relativ wenig MA (Modernes Antiquariat) angeboten. Dennoch haben die Weltbild-Filialen reihenweise schließen müssen. Stapelware ist zurzeit nicht sehr angesagt bei Büchern die eh keiner mehr möchte.
Nun soll angeblich 2011 die Stunde Null bei eBooks in Deutschland sein (lt. Aussage des Börsenvereins vom 14.03.2011).
www.boersenblatt.net/431708/ E kann durchaus eine Strategie der großen Verlage + AMAZON sein, nur noch digitale Ware anzubieten. Erspart dieses doch einiges an Personal und ebenso die ganze Logistik hin bis zum Endkunden mit seiner bestellten "Hardware Buch". Wenn sich die eBooks in Deutschland und Europa je durchsetzen, bzw. einen gewissen Prozentsatz/Marktanteil gewinnen, werden auch sicherlich wesentlich weniger Bücher gelesen. So nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Dies in Folge auch mit wesentlich weniger Werbung in Zeitungen, Illustrierten und den noch verbliebenen Buchhandlungen sowieso. Oder künftig ca. 20.000 Verlagswebseiten durchforsten, oder sich bei Amazon & Co. immer und immer die gleichen Bücher ansehen die auf den vorderen Verkaufsplätzen sind und sich letztendlich selbst beraten...?
Genauso wie in dem Artikel in der FAZ beschrieben.
Und wo würden in Zukunft Autoren-Lesungen stattfinden?
Auf Buchmessen, wo das Publikum nur noch reihenweise in Bildschirme glotzen kann, um sich einen kleinen Überblick der Neuerscheinungen zu verschaffen?
Voilá, ... schöne neue Welt würde Huxley sagen?
FAZ Pressemeldung 12.03.2011
Retten wir die Buchhandlung!Als PDF zum Ausdrucken und Downloaden hier klickenInternetanbieter liefern uns Millionen Büchern per Mausklick. Die Bequemlichkeit hat einen hohen Preis: Wir entdecken nichts mehr außer unseren eigenen Vorlieben. Ein Hilferuf.
Von Nicole KraussVor ein paar Wochen erschienen die Bestsellerlisten der „New York Times´ Book Review“ in einer neuen Aufmachung, die, zur Einführung mit einer kleinen Fußnote versehen, den Verkauf von E-Books erstmals getrennt wiedergab. Die neuen Listen waren unvermeidlich: Im Jahr 2010 hatten E-Books einen Anteil von etwa 10% am Buchverkauf erreicht, und diese Zahl steigt rapide an. Um die eigentliche Neuigkeit zu finden, musste man zwischen den Zeilen lesen, aber da hatte man sie: Der wachsenden Liste von Dingen, die es in der Welt unserer Kinder nicht mehr geben wird, können wir jetzt Buchläden hinzufügen. Überrascht uns das? Sollten wir uns darum kümmern? Buchhändler gab es schon im antiken Griechenland und Rom, ebenso wie in der islamischen Welt des Mittelalters, aber die moderne Buchhandlung entstand erst nach der Erfindung des Buchdrucks. Im England des 16. Jahrhunderts bedurfte es einer königlichen Lizenz als Genehmigung, ein Buch zu drucken, und Texte, die der Krone missfielen, wurden unterdrückt. Doch obwohl der Handel mit verbotenen Schriften unter Strafe stand, gab es Buchhändler und Leser, die das Risiko auf sich nehmen wollten, und diese Bücher wurden verkauft und gelesen. Mit anderen Worten, der Buchhändler war von Anfang an eine unabhängige Figur, wenn nicht per Gesetz, so doch im Geist. Als die Bücher erschwinglicher und vielfältiger wurden, entwickelte sich der Buchhändler zum Kurator: demjenigen, der eine Sammlung nach seinem Geschmack zusammenstellt, herausgibt und präsentiert.
Weiterlesen unter und
als PDF zum Ausdrucken und Downloaden hier klicken LuuReport Pressemeldung vom 11.09.2010LuuReport Zwanzig10_02Die zweite Ausgabe des LuuReport zeigt sich in neuer Gestaltung, würdig für das fünfjährige Jubliäum. Arthur Huber, der kreative Kopf hinter LuuBooks strahlt von der Titelseite.
Lesen Sie die Geschichten von den Büchern, Büchermachern und einem Musikproject.
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Aus dem Inhalt: LuuBooks hat Geburtstag und 400 Kleinverlage feiern mit.
Treffpunkt Sansibar ist der letzte Band der Korongo Reihe. A. Wallis Lloyd im Interview
Bücher vonne Ruhr für die einmaligen Ruhris: Ein Verleger erzählt von sich und seiner Verwurzelung.
Wiltrud's Global Acoustic Project Ein interesantes Gespräch und eine neue Audio-CD in 8 Sprachen gesungen und doch hier zu Hause.
Zum Anschauen und Downloaden hier klicken |
LuuReport Pressemeldung vom 06.09.20105 Jahre LuuBooks = 5 Jahre Engagement für kleine VerlageAuch kleine Verlage machen gute, lesenswerte Bücher. Leider wird das von den wenigsten Buchhandlungen wahrgenommen und ohne Präsenz in den Buchhandlungen und Internetshops ist es für ein Buch fast nicht möglich seine Leserinnen und Leser zu finden.
Dies ist Arthur Huber ins Auge gestochen und er hat die Internetplattform
eröffnet. Mit dieser Plattform gibt der den kleineren, weniger bekannten Verlagen und deren Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bei einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu werden.
Bei dem ist es nicht geblieben. Laufend versucht er mit viel Engagement und beträchtlichen Investitionen von Zeit und Geld die Verlagsprodukte auch in den Handel zu bringen und somit auch den Buchhandlungen zusätzliche, umsatzträchtige Nischen zu verschaffen. Das begann damit, dass er nebst der Internetplattform auch eine leistungsfähige Auslieferung für die nun rund 400 Kleinverlage eingerichtet hat. Zusätzlich wurden Verlagsvertreter eingestellt, die die Bücher vor Ort anbieten. Dieses Netz wird laufend erweitert.
Damit die Verlage auch in der Schweiz angeboten werden ist er eine Kooperation mit dem Verlags-Service Imfeld eingegangen. Vom Verlags-Service aus wird die Schweiz mit den von LuuBooks betreuten Verlagen beliefert und hier unter
www.LuuBooks.ch angeboten. Somit kann den Verlagen ein rundum-sorglos Paket angeboten werden.
Das jüngste Kind von Arthur Hubers Unternehmung ist die „
Buchhandlung am See“ in Langenargen. Mit diesem Laden hat er eine weitere Möglichkeit geschaffen die Bücher aus „seinen“ Verlagen der Kundschaft direkt vorzustellen und anzubieten.
Arthur Huber hat für sein Tun und Wirken für die „vernachlässigten“ Verlage und Bücher meine volle Hochachtung. Ich gratuliere LuuBooks zum 5-jährigen Jubiläum und wünsche mir, dass es so erfolgreich weitergeht und auch die Buchhandlungen merken, dass sich ein Einsatz für die kleineren Verlage durchaus lohnt.
Ernst ImfeldVerlags-Service, Alpnach (Schweiz)